Heilige Woche

Mit dem Palmsonntag begann die Heilige Woche. Wir gedachten mit Pfarrer Waclaw Radziejewski des Einzuges Jesu in Jerusalem. Aufgrund des Schlechtwetters wurden die Palmzweige und -buschen im Pfarrgarten geweiht. Mit "Hosanna dem Sohne Davids!“ zogen wir in die Kirche. Die Leidensgeschichte Jesu wurde in verteilten Rollen vorgetragen. 

Am Gründonnerstag Nachmittag wurden die Ratschenkinder gesegnet und entsandt, da die Glocken bis zur Osternacht verstummten. Am Abend erinnerten wir uns in der gemeinsamen Hl. Messe des Pfarrverbandes an das Letzte Abendmahl, an die Einsetzung der Heiligen Eucharistie. In der Nacht wachten wir mit Jesus auf dem Ölberg.

Am Karfreitag gedachten wir des Leidens und Sterbens Jesu gemeinsam im Pfarrverband in Steinabrückl. In der Liturgie stand das Kreuz im Mittelpunkt. Es wurde feierlich enthüllt und verehrt. Gläubige brachten zur Kreuzverehrung Blumen.

Am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe, verweilten wir in Stille und Gebet beim Grab des Herrn und feierten am Abend mit P. Damian Lienhart OCist (Neukloster) in der Osternacht, der „Nacht der Nächte“, die Auferstehung Jesu. Am Osterfeuer wurde die Osterkerze entzündet und in einer feierlichen Prozession in die verdunkelte Kirche getragen. Nach der Speisensegnung am Ende der Hl. Messe, die musikalisch vom Chor Cantiamo umrahmt wurde,  verteilte P. Damian Ostereier an die Mitfeiernden.

Am Ostersonntag feierten wir den Festtag der Auferstehung Jesu mit Pfarrer Waclaw Radziejewski.

Am Ostermontag  wurde die Auferstehung Jesu gemeinsam in Wöllersdorf gefeiert und aus dem Blickwinkel der Emmausjünger erzählt.


Auch im Pflegeheim feierten wir gemeinsam mit den Bewohnern und Pflegern eine Ostermesse.


Das Osterfest klingt und wirkt nach, die Osterzeit dauert 50 Tage bis Pfingsten. 

Wir danken allen, die bei den Vorbereitungen mitgeholfen und bei den Gottesdiensten mitgewirkt und mitgefeiert haben.


Osterkerze

Verziert wurde die Kerze mit dem Lamm, einem Symbol für Jesus Christus, dem Licht der Welt. 

So wie das Lamm als Zeichen des Lebens und der Unschuld verstanden wird und sein weißes Fell die Reinheit und Frömmigkeit symbolisiert, verweist das Osterlamm darauf, dass Jesus unschuldig für uns Menschen gestorben ist.



Text: Maria Horak
Fotos: Alexandra Hatvan, Lukas Horak, Maria Horak

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