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29.06.2020-08.07.2020

06.04.2020 - Pecherpfad: Neues Insektenhotel  (NEU)


Zum „Tag des Waldes“ wurde am Pecherpfad ein neues, 1,10 m hohes und 60 cm breites Insektenhotel kurz vor Saisonbeginn aufgestellt.
Grund für dieses neue Projekt ist der starke Rückgang der Insekten in den letzten Jahrzehnten, wonach nach einer deutschen Studie (die laut Wissenschafter auch für Österreich ähnliche Gültigkeit hat), in den letzten 20 Jahren der Bestand um bis 82 Prozent (!) abgenommen hat.
Bereits mit der 3. Klasse der örtlichen Volksschule, die jedes Jahr am Pecherpfad zu einer waldpädagogischen Führung einen Vormittag zu Gast sind, wurde bereits ein kleines Insektenhotel beim Eingang zum Pecherpfad montiert.
Initiator für das nunmehr große Insektenhotel war der Hölleser Christoph Artner, der ein solches von der NÖ. Landjugend, wo er im Bezirk Baden aktiv mitarbeitet, für Hölles reservierte. Spender war das Land NÖ. Aufgestellt wurde es links beim Eingang zur Pecherkapelle bei den Sträuchern, wo besonders viele Insekten leben, gleich neben dem Winter-Hauptfutterplatz für Vögel.
Alle Insekten sind ja ein unverzichtbarer Teil der Natur, tragen sie als Blütenbesucher zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei, darunter auch die hier vorkommenden Beerensträucher. Die wichtigsten von ihnen sind die Wildbienen.
Die Bohrungen in den Massivholzblöcken dienen als Bruthöhlen für die verschiedenen Bienen- und Wespenarten. Schilfstängel werden von Wildbienen ebenso wie von Schlupfwespen aufgesucht und als Brutplätze benutzt. Die Zwischenstängel der Schilfhalme dienen z.B. Marienkäfer und Ohrwürmer während des Tages als Unterschlupf.
Dass nach Erhebungen in den deutschen Schutzgebieten im Sommer bis zu 82 Prozent der wichtigsten Arten wie Schmetterlinge, Bienen, Wespen, Motten und anderen flugfähigen Arten abgenommen hat, stimmt äußerst bedenklich. Die Rückgänge sind nicht nur im Klimawandel zu suchen, sondern auch in der zunehmenden Lebensraumzerstörung. Unverständlich das Statement des deutschen Zoologen Johannes Steidle von der Universität Hohenheim: „Die Ergebnisse dieser Langzeituntersuchungen sind schockierend…Wir befinden uns mitten in einem Albtraum, da Insekten eine zentrale Rolle für das Funktionieren unserer Ökosysteme spielen“.

Vielen Dank für das Engagement des Jungpechers, der beim Pecherpfad sich erstmals für die Pecherei interessierte und mehrere Jahre aktiv mitarbeitete und jetzt selbst einige Pechbäume im familieneigenen Wald bearbeitet.
„Der Pecherpfad freut sich und dankt für diese Spende. Damit wird hier am Waldrand nach dem erfolgreichen Vogel-Wiederansiedlungsprojekt wieder ein sichtbares Zeichen für den Wert der Artenvielfalt gesetzt. Denn diese kleinen Nützlinge tragen wie oben erwähnt wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht bei“, sagt Pecherpfad-Projektkoordinator Ernst Schagl.

Bis zum 1. September mussten nach Behördenanweisung alle bereits angemeldeten Führungen (darunter mehrere Autobusreisegruppen und Schulen) sowie Veranstaltungstermine wie z.B. die Teilnahme am Alpenvereinsfest in Bad Fischau-Brunn bei der Eisensteinhöhe Anfang Juni abgesagt werden. Geplant ist seitens des Pecherpfades aber ein Infostand mit Pechvorführungen beim großen Holzkirtag am 6. September in Krumbach, wo mehrere tausend Besucher erwartet werden. Die Herbst-Führungstermine werden nach derzeitigem Stand stattfinden.


Fotocredit(s): Ernst Schagl
Text: Ernst Schagl

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